Elastoband-Taping

Im Jahre 1979 erfand Dr. Kenzo Kase, Chiropraktiker, Akupunkteur und Moxa-Therapeut, das Kinesio Tex Tape. Zunächst wurde das Tape in japanischen Rehakliniken eingeführt, bei den olympischen Spielen 1988 in Seoul wurde es präsentiert, in den USA wurde es 1995 und in Europa 1996 vorgestellt. Von 2003 an haben Universitäten in den USA die Taping-Methoden mit Elastobändern in ihren Lehrplan aufgenommen. Als Tapes werden elastische Baumwollbänder verwendet, die je nach gewünschter Wirkungsweise in verschiedenen Anlagetechniken und in verschiedenen Spannungen am Körper appliziert werden. Die Dicke und das Gewicht des Tapes ist hautähnlich, und es sind keine medizinischen Wirkstoffe enthalten. Die Materialeigenschaften sind derart gewählt, dass ein maximales funktionelles Bewegungsmaß (free range of motion) gewährleistet ist. Das Tapen mit Elastobändern hilft dem Körper, seine Homöostase wieder zu erlangen und kann präventiv und rehabilitativ bei subakuten, akuten und chronischen Zuständen angewandt werden. Die Funktion verschiedener Gewebe und der physiologischen Systeme wird verbessert und ist dadurch sehr gut mit anderen Behandlungsweisen kombinierbar.

Selbstverständlich ist es unbedingt notwendig, einen schmerzhaften Zustand ärztlich abzuklären, bevor eine Taping-Anwendung mittels Elastobändern versucht werden kann!

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